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Hier folgt in Kürze ein Bericht über die Pappnasensitzung 2018

Pappnasensitzung 2019

MJU-SÄCKELS Pappnasen go Broadway         von Claudia Dams 04.02.2018 pünktlich um 11:11 Uhr begrüßte der Schwaadsack Andreas Dams untermalt mit der Titelmelodie des Musicals“ Cabaret“ die Gäste im ausverkauften Stadtwaldhaus zur 18. Pappnasensitzung.  Die Eröffnung war Programm – schließlich ging es diesmal mit den Labersäcken zum Broadway und den dort erfolgreich aufgeführten „Mju-Säckels“ . Gleich darauf ging es auch schon Mamma-Mia-mäßig los: die Dollen hatten sich das Abba-Musical für ihre Eröffnungsnummer ausgesucht und machten mal wieder eine sehr gute Figur zu den bekannten Hits der Schweden. Harry un Achim zogen dann auch gleich als erster Redner in die bereits tolle Stimmung ein.  Wenn der gnadenlos korrekte, gebildete und verhaltene Romantiker Harry auf den lauten, energischen und forschen Draufgänger Achim trifft, dann sind die Lacher bereits vorprogrammiert. Auf den Punkt und herrlich selbstironisch zelebrieren Harry und Achim das klassische Zwiegespräch. Die erste Zugabe und Rakete und das erste HUMBA des Tages waren den beiden gewiss – von diesen zwei Urgesteinen des klassischen Zwiegesprächs haben wir aber auch nichts anderes erwartet. Danke, ihr Beiden – immer wieder gerne. Der nächste Höhepunkt existiert seit 1974 – das Dellbröcker Boore Schnäuzer Ballett der KG Uhu zog ein. Eine herrliche Parodie auf die Korpstänze der Traditionsgesellschaften. Schon die äußere Aufmachung des Boore Balletts ist ein Witz. Dreiviertellange Hosen über roten Strümpfen, ein Frackoberteil, statt Federbusch einen Staubwedel auf dem Dreispitz und ein Regenschirm als Ersatz für den Zabel bilden das Outfit. Dazu kommt noch der Mariechentanz mit der …..nun, leicht übergewichtigen „Marie“ und ihrem schmalen Jung…. Gekonnt aufgeführt und ein Genuß für die Augen. Klar, dass hier die nächste Rakete fällig war. Gut versorgt mit Krefelder Bier und einem bäuerlichen Fresskorb entließen wir sie schweren Herzens wieder in Richtung Köln, aber nicht, ohne uns gegenseitig ein Wiedersehen bei den Labersäcken zu versprechen. UNGLAUBLICH ging es weiter. Das ist das Schlagwort, das sich als roter Faden durch den zauberhaften Auftritt unseres Freundes Michael Backes zieht. Und in der Tat – er ist unglaublich. Michael – auf der Bühne wie im Privatleben ein besonders sympathischer  Mensch – zeigt als Schmitz-Backes die einzigartige Mischung aus klassischer Zauberkunst und rheinischem Humor! Das Publikum ließ sich gerne verzaubern, wollte Zugaben hören und sehen sowie Raketen gewähren – beides ließ der Schwaadsack gerne zu. Danke Michael – man sieht sich wieder! Weiter ging es mit den ruhigen Tönen eines Tino Selbach, der als Kölscher Tenor dafür sorgt, dass auch die alten Karnevalslieder und Krätzchen nicht in Vergessenheit geraten. Das Publikum ließ sich darauf ein und dankte es mit herzlichem Applaus. Der Toilettenmann Motombo Umbokko aus Nfuddu betrat als nächster die Bühne und brachte das Publikum zum Lachen, vor allem mit den scheinbaren Problemen mit der deutschen Sprache. So werden z.B. bekannte Redewendungen satirisch verfremdet, wie „Deutschland muss den Strick enger schnallen“. Wer sich hinter Motombo verbirgt? Dave Davies, der mittlerweile auf allen wichtigen Bühnen des Karnevals anzutreffen ist – und darum natürlich auch bei den Labersäcken. Zugabe, Rakete, Humba – das ganze Programm folgte. Und nach dem Auftritt lobte Dave im Foyer das Publikum mit den Worten : „Die sind total bekloppt. Klasse!“